Die Seo-Klitsche

Aus dem Arbeitsleben einer Super SEO Company
Okt10th

Blogs richtig schreiben

Dieser Artikel lehnt sich an das Seo-United Werk “Richtig Blogs schreiben” an, in welchem 13 Regeln zum richtigen Bloggen aufgelistet werden. Da wir nicht in allen Punkten mit den Seo-United Jungs konform gehen, haben wir die einzelnen Regeln hinterfragt und unsere eigene Version davon verfasst.

Der Begriff Weblog geht auf das Wort “log” zurück und bedeutet soviel wie dass der Autor gelogen hat. Während man noch vor 2-3 Jahren meist die Redewendung das “Internet-lügt” benutzte, hat sich in der Zwischenzeit die Kurzform – das “Web-log” – durchgesetzt. Insofern sollte dem Leser klar sein, dass alles was jetzt noch kommt, nicht der Wahrheit entsprechen muss.

  1. Insbesondere bei längeren Blogs empfiehlt sich der Verzicht auf eine Einleitung bzw. Zusammenfassung, weil die Leser sowieso schon wegen der vielen Worte am liebsten abdrehen würden.
  2. Um den Text schön einheitlich und nicht zu lang erscheinen zu lassen, sollte er nicht in einzelne Absätze unterteilt werden.
  3. Längere Blogs sollten möglichst nicht auch noch mit Bildern oder anderen multimedialen Inhalten in die Länge gestreckt werden.
  4. Zur weiteren Auflockerung empfiehlt sich die Verschwendung von Überschriften, Fett- oder Schrägschrift.
  5. Es empfehlen sich dezent eingestreute Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler, um so dem Leser das Gefühl der Überlegenheit und einen Grund zum Lehrmeistern zu geben.
  6. Um sich als Autor mit überlegener Fachkenntnis präsentieren zu können, sollten Fachbegriffe und Abkürzungen tunlichst nicht erklärt werden.
  7. Nachrichtenähnlich geschriebene Blogs sollten so lang wie nur möglich gehalten werden, weil die Leser einen Anspruch auf vollständige Berichterstattung haben.
  8. Lange, verschachtelte Sätzen sind kurzen, beschreibenden Sätzen vorzuziehen, weil sich der Leser so stärker konzentrieren und seine Phantasie spielen lassen muss
  9. Nominalisierungen bzw. Substantivierungen gehören zum gehobeneren Sprachgebrauch und signalisieren dem Leser einzigartige Grammatik-Kenntnisse.
  10. Links zu anderen Seiten müssen möglichst nichts als solche zu erkennen sein, damit der Leser die eigene Seite nicht schon vor Ende des Artikels verlässt.
  11. Die persönliche Meinung sollte immer sofort am Anfang eines Blogs dargelegt werden, damit keine Missverständnisse aufkommen.
  12. Aufzählungen und Listen sind zu meiden, weil sie mittlerweile in Blogs völlig überstrapaziert sind.
  13. Am Ende kann man den Leser zusätzlich konkret ansprechen und z.B. zu einem Klick auf die AdSense Werbung animieren.

Sicher gibt es noch viele weitere Regeln, welche man beim Schreiben eines Blogs beachten sollte. Zum Beispiel die, dass man nicht einen Blog sondern einen Blogartikel schreibt. Wenn Euch weitere Regeln einfallen, dürft Ihr diese natürlich gerne in einem Kommentar posten :)

Okt5th

Sensationelle Entdeckung: der Green Hat

Das „National Seographic Magazine“ berichtet exklusiv

White Hat und Black Hat können getrost als kalter Kaffee bezeichnet werden – ein alter Hut sozusagen. Die international besetzte Forschungsgruppe „Suchmaschinen“ hat eine völlig neue Spezies entdeckt, den Green Hat. Mit einem bislang noch nie dagewesenen Aufwand ist es den Experten gelungen, eines der seltenen Exemplare in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten. Die ersten Ergebnisse liegen mittlerweile vor und haben die Fachwelt in Staunen versetzt.

Als besonders signifikant werden die Unterschiede zwischen Green sowie Black und White Hat bei der Nahrungsaufnahme bezeichnet. Während die beiden bekannteren Arten morgens ohne Kaffee nur schwer zu motivieren sind und in den Abendstunden auch vor hochprozentigen Getränken nicht zurückschrecken, teilweise mit erschreckenden Folgen, ist der Green Hat auf grünen Tee aus den zarten Blattspitzen ökologisch angebauter Pflanzen und Quellwasser fixiert. Eine rein vegane Lebensweise konnten die Forscher nicht feststellen, wohl aber das Bedürfnis nach einer ausgewogenen Kost, bei der gänzlich auf Tiefkühlware, Lieferdienste und Fast Food verzichtet wird. Daraus, insbesondere der Begeisterung für Äpfel, die sich in stilisierter Form auch auf den Arbeitsutensilien finden, leiten die Experten das Lebensmotto der Green Hats ab: An apple a day keeps the doctor away – frei übersetzt: Iss jeden Tag einen Apfel und Du sparst Dir den Weg zum Arzt.

Die Arbeitsweise des Green Hat blieb hingegen weitgehend unerforscht, weil er bei den täglichen Pflichten niemanden in seiner Nähe duldet. Festgestellt wurde lediglich, dass die neue Spezies auf natürlich nachwachsende Links baut und jede Form künstlicher Verlinkung ablehnt. Die Kundschaft wird nach regionalen Kriterien ausgewählt. Absprachen erfolgen telefonisch, per E-Mail oder nach Möglichkeit in einem Gespräch unter vier Augen. Für die Fahrt zum Kunden nutzt der Green Hat ein Fahrrad oder in ganz seltenen Fällen ein Hybridauto. Flugzeuge lehnt die Spezies prinzipiell ab und achtet darauf, möglichst wenig Energie zu verschwenden. Daher befinden sich auf dem Dach der Behausung – der Green Hat bevorzugt Niedrigenergiehäuser – mehrere Reihen Solarzellen und im Nutzgarten ein Hauswasseranschluss, der auch für die Toilettenspülung genutzt wird.

Der Tagesablauf unterscheidet sich kaum von dem anderer Arten. Allerdings ist ein Green Hat weniger nachtaktiv. Nur bei Vollmond konnten die Forscher beobachten, wie sich die Spezies tanzend im Freien bewegte und später zu geheimnisvollen Gesängen die Haare schneiden ließ. Warum, ist selbst den Koryphäen aus der Suchmaschinenwissenschaft ein Rätsel. Sie können nur Vermutungen anstellen und erklären das Verhalten mit dem Wunsch nach innerer Zufriedenheit. Dahingehend werten sie auch den Drang, regelmäßig Bäume zu umarmen. Ob sich diese Eigenheiten auf den beruflichen Erfolg niederschlagen, steht noch nicht fest. Sicher ist nur, dass die eher ruhige Lebensweise einen langsamen Linkaufbau nach sich zieht. Die Experten sprechen von einer „cleveren Überlebensstrategie“. Kaum Auskunft gibt der Bericht zum Erhalt der Art, damit die Fortpflanzung. Der Abschnitt beschränkt sich auf zwei Worte: Blümchensex und Deep-Links. Weitere Details sollen nun während einer Langzeitstudie ermittelt werden. Bis dahin gilt der Green Hat als geschützte Art.

Verantwortlicher Klitschen Redakteuer Andre M., der Wortartist

Aug16th

Klitsche gesteht Brand-Bidding!

Eine beliebte Werbeform moderner Wegelagerer Webagenturen ist das so genannte Brand-Bidding. Ursprünglich ein SEM Geheimtipp, ist Brand Bidding heutzutage etwas in Verruf geraten. Viele Agenturen bieten über AdWords & Co. auf den einen oder anderen fremden Brand, ohne dabei auf den Inhaber des Brands Rücksicht zu nehmen. So etwas ist brandgefährlich und kann tödlich enden.

Gestern sind Gerüchte über eine Verstrickung der Seo-Klitsche in einen Fall von Brand-Bidding aufgetaucht. So berichtete zum Beispiel Locus Online auf 128 Seiten über den Fall, brachte Screenshots von Adwords-Anzeigen, ließ Rechtsexperten zu Worte kommen und nahm Kontakt zu unserer Geschäftsleitung auf mit dem Hinweis, man hätte die Seo-Klitsche beim Brand-Bidding erwischt. Heute möchten wir zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

Ja, es stimmt. Die Seo-Klitsche hat Brand-Keywords bei Google AdWords gebucht. Was jedoch nicht stimmt ist die Aussage, wir hätten auf einen fremden Brand gebucht. Anhand des folgenden Beispiels wollen wir euch zeigen, dass die Vorwürfe haltlos sind. Hier also der aufklärende Screenshot. Zur besseren Lesbarkeit bitte auf das Bild klicken!

Brand-Bidding in Google AdWords

Brand-Bidding in Google AdWords

Was sehen wir? Vier rot markierte Adwords Anzeigen, die die Seo-Klitsche für ihre Kunden geschaltet hat. Natürlich nach allen Regeln der Kunst optimiert, d.h. das Brand-Keywort ist im Anzeigentitle gesetzt und der beschreibende Brandsatz mit zündenden Werbesprüchen belegt. Überhaupt sind alle vier von uns beworbenen Brandsätze von sprühendem Wortwitz. Echte Knaller sozusagen. Bleibt zum Schluß eigentlich nur noch zu klären, dürfen wir das überhaupt? Bewerben wir unseren eigenen Brand? Die Antwort lautet schlicht und einfach: Ja!

Erklärung: Alle angebotenen Brände und Brand-Dienstleistungen werden ausschließlich von unseren Seo-Klitschen Mitarbeitern gelegt und angeboten. Unsere Mitarbeiter haben eine zweijährige Brandausbildung absolviert, produzieren alle Brandsätze selber per Hand, optimieren die Brände mit hauseigenen Brandbeschleunigern und signieren ihre Arbeit mit einem entsprechenden Brandzeichen.

Ich hoffe diese brandaktuelle Stellungnahme konnte dazu beitragen, die falschen Anschuldigungen gegen die Seo-Klitsche zu entkräften. Wer es noch genauer wissen möchte, der kann ja einfach mal die Sistrix Brandprotection bemühen. Euer Willy.

Jul2nd

Klitsche übernimmt Fridaynite.de

Heute lassen wir die Katze aus dem Sack! Wir können und wollen das Geheimnis nicht länger für uns behalten. Die Seo-Klitsche hat vor wenigen Tagen die Domain Fridaynite.de übernommen, um dem finanziell ins Schlingern geratenen Vorbesitzer Ralf G. auf T. (konnte Serverkosten nicht mehr tragen) unter die Arme zu greifen. Die Meldung auf der Fridaynite Homepage sprach da für sich:

fridaynite.de ist geschlossen wegen nicht bezahlter Serverrechnungen.

Da unser CEO ein weiches Herz hat und keinen SEO leiden sehen kann, hat er dem ansonsten auch so schon unter starkem Druck stehenden Insulaner (wird steckbrieflich gesucht) ein Angebot gemacht, dass dieser nicht ausschlagen konnte. Ralf G. übernimmt ab sofort den Posten des Geschäftsführers für den ersten SEO-Klitschen Außenposten, der erste Schritt zur Internationalisierung der SEO-Klitsche, und bleibt so der SEO-Welt erhalten. Das Weblog gibt er ab und kann sich so statt ums Bloggen mehr um Frau und Auto kümmern.

Die sicherlich interessanteste Frage bezüglich der Kosten der Domainübernahme und wie sich die SEO-Klitsche das überhaupt leisten konnte in der heutigen angespannten Wirtschaftslage, werden wir hier in guter alter Klitschen-Manier natürlich nicht erörtern. Nur so viel sei verraten, den Großteil der Kosten konnten wir aus den Tantiemen vom großen Fridaynite SEO-Book bestreiten.

Mai21st

Brückenseiten kritisch betrachtet

Wir alle wissen, dass Brückenseiten mit Vorsicht zu genießen sind. Gerade im SEO-Umfeld wird viel über die Vor- und Nachteile der sogenannten Brückenseite diskutiert. Derlei Diskussionen sollten äußerst kritisch betrachtet werden. Oftmals vermischen sich Fakten und Fiktion. Wir von der SEO-Klitsche haben jetzt einmal genauer hingeschaut:

Brückenseite

Frei nach dem Motto, ein Bild sagt mehr als Tausend Worte, haben wir oben exemplarisch eine Brückenseite abgelichtet. Unschwer ist zu erkennen, dass einem nach dem Absturz einer solchen Brückenseite ganz schnell das Wasser bis zum Hals stehen kann. Derartige Konstruktionen werden einfach viel zu oft zu nahe ans Wasser gebaut.

Wir von der Seo-Klitsche empfehlen unseren Kunden daher, von Brückenseiten Abstand zu nehmen/halten. Der Kauf von Generatoren für den Bau von Brückenseiten ist unseres Erachtens nur rausgeschmissenes Geld. Doch wie seht ihr das? Welche Argumente für oder gegen Brückenseiten könnt ihr anführen?

Mai5th

Schweinegruppe im Anmarsch

Allerorten sind Schweinegruppen im Anmarsch. Selbst bei uns in Deutschland sollen sie schon gesichtet worden sein. Des Deutschen Angst vor einer Schweinegruppe ist unbeschreiblich. Presse und Medien sind voll von Berichten über Schweinegruppen und ihren Marschrouten. Die erste Schweinegruppe wurde in Mexiko gesichtet, seitdem muss sie sich wie wild vermehrt und in weitere Schweinegruppen aufgeteilt haben, die dann im Schweinsgalopp über die Kontinente hinweg gefegt sind und jetzt auch schon deutsche Schweineställe besudeln besiedeln. Eine Riesen-Schweinerei ist das.

Unbestätigten Gerüchten zu Folge soll sogar schon eine Schweinegruppe von Menschen angesteckt worden sein. Die armen Schweine wurden mit Benzin übergossen und angesteckt. Die Menschen haben mittlerweile eine Schweineangst davor, sich gegenseitig anzustecken. Viele gehen deshalb nur noch mit mit Feuerlöscher aus dem Haus. Die riesige Nachfrage nach dem Ansteckungsschutz hat die Börsenkurse einiger Feuerlöscher-Produzenten in schwindelerregende Höhen getrieben.

Und wo wir gerade bei schwindelerregenden Höhen sind. Beim Blick aus dem Fenster habe ich gerade einen Schwarm Vögel vorbeiziehen sehen. Es war die erste Vogelgruppe, die ich in unserer Gegend gesehen habe. Nach der Schweine-Invasion ist jetzt also auch noch mit einer Vogel-Schwemme zu rechnen. Das kann ja noch heikel werden ;-)

Update: Leider ist uns beim Ordern des Artikels via Textbreaker ein kleiner Tippfehler unterlaufen. Da der Buchstabe u auf der Computer-Tastatur direkt neben dem i liegt, wurde aus der Schweinegrippe versehentlich die Schweinegruppe. Dummerweise hat sich der Autor buchstabengenau an unsere Textanforderungen gehalten und so diese unsägliche Sauerei herauf beschworen. Wir bitten vielmals um Entschuldigung.

Feb17th

Mitarbeiter-Bespitzelung

Schiefe Bahn

Nachdem die Bahn mit ihrer Mitarbeiter-Bespitzelung einen Skandal völlig neuer Dimension herauf beschworen hat, scheint die Affäre nun noch viel dramatischere Züge anzunehmen. Während wir bei diesem Fall kaum von einer Überraschung sprechen können, wen wundert es schon, wenn ein DB-Vorstandsmitglied auf die schiefe Bahn gerät, war die Überraschung über die Entdeckung der Mitarbeiter-Bespitzelung bei der Seo-Klitsche umso größer.

Die Mitarbeiterdaten wurden demnach von einer Detektei mit denjenigen von rund 80.000 Link-Lieferanten der Klitsche abgeglichen, um mögliche Verbindungen aufzudecken. Bislang war lediglich die Überprüfung von leitenden Mitarbeitern in den Jahren 2004 und 2005 bekannt gewesen, jetzt zeigte es sich aber, dass im letzten Jahr wirklich “jeder” Mitarbeiter der Seo-Klitsche ausspioniert wurde. Im Zuge der Ermittlungen wurden nicht nur Hunderte von Links sicher gestellt, es gelang den Detektiven sogar eine komplette Linkfarm auszuheben. Unbestätigten Gerüchten zu Folge soll die Linkfarm in Russland gelegen haben.

Feb16th

Dubioser Fall von Cookie-Spreading bei Edeka

Zur Zeit wird das Thema Cookies und Cookie-Spreading in Marketing-Kreisen heiss diskutiert. Schon einige Fälle von zweifelhaftem Umgang bei der Verteilung von Cookies sind aufgedeckt worden, doch so langsam nimmt die Sache verheerende Ausmaße an. Jetzt wurden sogar Cookies bei Edeka endeckt. Die Edeka-Gruppe ist seit 2005 durch die Übernahme der Spar Handels-AG der größte Verbund im deutschen Einzelhandel. Dass dieser Verbund es nötig hat, Cookies derart offen und unkontrolliert zu verteilen, zeigt den erschreckenden moralischen und kaufmännischen Sittenverfall im Internet. Weitere Informationen zum Fall gibt es unter dem Beitrag Cookies bei Edeka bei Seo-Radio.

Dez13th

Der H0 Trick – SEO Geheimnisse ausgeplaudert

In der Serie “SEO Geheimnisse ausgeplaudert” verraten wir diesmal einen Hammer SEO-Trick, nämlich wie man mit dem <H0>-Tag die OnPage Optimierung revolutionieren kann. Entdeckt hat den Trick kein geringerer als Mett Katz beim Durchforsten des Googel Ranking Quellcodes, den grafischen Beweis erbrachte dann einige Wochen später Johannes Sextricks Beus mit Hilfe seiner SEO-Toolbox. Hier erst einmal die Grafik, die nicht von ungefähr an die Grafiken von Ranking-Faktoren: H1 bis H6 im Detail erinnert.

H0 Ranking Stats

Schon damals war aufgefallen, und das war eine kleine Sensation, dass das <H1>-Tags keinerlei Ranking-Wirkung mehr hatte. Nur hat sich niemand gefragt, ob das Absicht war oder nur ein Fehler im Quelltext. Mett Katz war damals stutzig geworden und hat den entsprechenden Googel Quellcode analysiert. Dabei stellte er fest, dass der Programmierer der entscheidenden Zeilen einen kleinen Vertipper in die Sourcen eingebaut hatte. Anbei der entsprechende Code-Auszug:

switch($heading)
{
case H0: $pagerank+=0.15; break;
case H2: $pagerank+=0.9; break;
case H3: $pagerank+=0.6; break;
case H4: $pagerank+=0.4; break;
case H5: $pagerank+=0.2; break;
case H6: $pagerank+=0.1; break;
default: $pagerank+=0.001; break;
}

Man erkennt unmittelbar, der Wert H1 fehlt. Da die Switch-Anweisung den Wert nicht abfängt, wird lediglich der Default Wert 0.001 zum PageRank der Seite dazu addiert. Das passt sehr gut mit Johannes seiner Beobachtung beim H1-Tag zusammen. Der Programmierer hat sich also mit hoher Wahrscheinlichkeit beim H1-Tag nur vertippt (oder hat keine Ahnung von HTML), wie auch immer, die ganze ihm zugedachte Power hat jetzt das H0-Tag verpasst bekommen. Mett hat seinerzeit die Googel Führung von dem Fehler in Kenntnis gesetzt, doch Larry Page und Sergej Brin haben dankend abgewunken, da die SERPs mit dem Fehler bedeutend besser ausgesehen haben ;-)

Und jetzt sollte auch dem letzten SEO-Neuling ein Licht aufgegangen sein, was zu tun ist um seine Google Rankings noch weiter nach oben zu boosten. Ist das nicht cool? Website-Boosting mit H0-Tag, leichter kann man sich keinen unfairen Vorteil im Kampf mit den Suchmaschinen erkämpfen, als durch Einbau dieses Tags oder Umbau der alten H1-Tags. Aber bitte seid schweigsam und posaunt diesen Trick nicht durch alle SEO-Foren und Blogs in die Welt hinaus. Google ist wachsam und könnte den Trick sonst entkräften.

Feb24th

Die Lichtenstein Affäre

Uuups, da ist uns aber eine ganz böse Verwechslung unterlaufen. Heute früh mussten wir unserem ältesten Mitarbeiter die Kündigung überreichen, da sich herausstellte, dass letztendlich er der alleinige Auslöser der “Liechtenstein Affäre” gewesen sein dürfte.

Während die Liechtenstein Affäre schon seit Tagen auf allen Nachrichtenkanälen ihre Kreise zieht, kamen wir hier in der Seo-Klitsche erst gestern abend ins Rotieren. Ausschlaggebend war ein Blogbeitrag des Inhouse Seo vom 19. Februar mit dem Titel “Liechtenstein oder Lichtenstein” – durch den unserer ältester Mitarbeiter Ralf G. überhaupt erst auf seinen fatalen Fehler (und seine Verantwortlichkeit in dieser Affäre) aufmerksam gemacht wurde.

Ralf G. hatte die Aufgabe, sich nach seinem Optimierungsprojekt “Seo Breisgau” um die Optimierung für die Stadt Lichtenstein zu kümmern. Lichtenstein ist eine kleine Stadt mit 13.000 Einwohnern im Landkreis Chemnitzer Land in Sachsen und hat sich trotz schwerer ostdeutscher SEO Konkurrenz für die Seo-Klitsche als SEO-Dienstleister entschieden. Im Rahmen unserer allseits beliebten Branchen- und Regional-Strategie (d.h. alle Begriffe in Kombination mit dem Ortsnamen auskippen, also Kino Lichtenstein, Wetter Lichtenstein, Hotel Lichtenstein usw.) wurden auch die Informationen für Bank Lichtenstein via Google recherchiert. Da sich unserer Optimierer auf die Google-Suche verlassen hat, immerhin wird die LGT Group dort an erster Stelle gelistet, wurde die URL lgt.com in die Datenbank der Lichtensteiner Banken aufgenommen und anschließend von unseren SEO-Skripten analysiert.

Eine Aufgabe dieser Skripte ist das vollständige Erfassen aller Seiten und Dokumente und die Sicherung der Daten für eventuelle weitergehende Untersuchungen. Am Ende eines Projektes sammeln wir all diese Daten, schreiben unsere Berichte, brennen alles zusammen auf DVD und schicken sie unseren Kunden. Auf diese Art sind unsere Kunden immer vollständig über den Stand der Optimierung informiert, können jeden Schritt nachvollziehen und haben ganz nebenbei alle relevanten Informationen und Daten vor Ort im Zugriff.

Langer Rede kurzer Sinn, der Kollege Ralf G. hatte nicht nur unsere normalen Skripte gegen die Bank URLs laufen lassen, sondern versehentlich auch die “Black Hat Suite” aktiviert. Schlimm nur, dass der Blackbot sich dabei versehentlich in interne Datenbanken mit Kunden- und Transaktions-Informationen verlaufen haben muss. Noch schlimmer, dass diese Daten vom Bot brav weggesichert wurden. Ganz übel, dass die für Black Hat Skripte vorgesehene Verschlüsselung der zu sichernden Daten von Ralf (zwecks Fehlersuche) tags zuvor abgeschaltet worden war. Und als wenn diese unglückliche Verkettung von Zufällen nicht schon schlimm genug gewesen wäre, die Annahme der versehentlich unfrankierten Postsendung (mit der bewußten DVD darin) wurde in Liechtenstein (man achte auf den kleinen Unterschied) verweigert und da Kollege Ralf es neben der falschen Zieladresse auch noch versäumt hatte den Absender anzugeben, schaltete sich die Recherche Abteilung der Deutschen Post ein …

Der Rest ist Geschichte. Beim Versuch die Adresse des Absenders anhand des Paketinhaltes zu ermitteln, entdeckte der zuständige Post-Mitarbeiter die LGT-Datenbank und informierte seinen Vorgesetzten. Dieser reichte die Informationen und die DVD weiter nach oben, bis sie letztendlich beim Vorstandsvorsitzenden der Post auf dem Schreibtisch landete. Dieser sah sich aufgrund der vielen Mitwisser zur Selbstanzeige genötigt – das war’s. Das waren die wahren Hintergründe der Lichtenstein Affäre – die letztendlich von nur einem einzigen kleinen Buchstaben ausgelöst wurde.

Und von Ralf G. natürlich ;-)