Die Seo-Klitsche

Aus dem Arbeitsleben einer Super SEO Company
Nov26th

Wer wird Ausrichter der SEO-Wahlen 2009?

Mann oh Mann, was hatten wir Angst, dass der Begriff SEO-Klitsche zum Unwort des Jahres bei den SEO-Wahlen 2008 gewählt wird. Doch jetzt können wir aufatmen, Gretus hat die SEO-Wahlen 2008 vorzeitig beendet. Der Druck in der SEO-Sphäre wurde einfach zu groß, nachdem sogar Link-Building Legende T.M. ins Geschehen eingriff und er mit seiner schonungslosen Kritik nicht nur des Gretus Herz traf, sondern auch noch Legionen weiterer Sympathisanten in seinem Schlepptau zum Wahlboykott überreden konnte.

Wir können uns kaum vorstellen, dass sich SEO-United nächstes Jahr trauen wird, noch einmal so ein Desaster einzufahren und bieten an, dass die Klitsche die SEO-Wahlen 2009 ausrichten wird. Dann ist Schluss mit lustig. Jegliche Kritik an den Wahlen wird von uns im Keim erstickt. Wer aufmuckt wird an den Pranger gestellt, zum Looser des Jahres gekürt, mit allen Domains im Google Spamreport gemeldet und er/sie bekommt Besuch von unserer russischen Eingreif-Truppe, welche von der Polizistin angeführt wird und für ihre durchschlagenden Erfolge berühmt und berüchtigt ist.

Was wären Diskussionen über Wahlen ohne eigene Wahlen? Sie wären langweilig und es fehlte der tiefe Blick in das Herz der Leserschaft. Darum wollen wir hier die Wahlen für den Ausrichter der nächsten Wahlen durchführen. Stimmt alle fleißig mit ab, damit wenigstens die nächsten SEO Wahlen erfolgreich von der Bühne gehen

Nov18th

SEO Klitsche lehnt Preis ab

“Wir sind bestürzt. Wir gehören nicht in diese Reihe. Wir finden es schlimm, dass wir das hier heute Abend erleben mussten.” Das waren die Worte vom SEO-Klitschen Vorstandssprecher Mazell Reis-Ranitzki über den “Blödsinn, den wir hier heute Abend zu sehen bekommen haben.”

Worum geht es? Gemeint sind die SEO Wahlen 2008 und im Speziellen die Wahl zum “SEO Unwort des Jahres”, wo u.a. der Begriff “SEO Klitsche” um die Ungunst der Leser kämpft. “Ich habe nicht gewusst, was mich bei der SEO Wahl erwartet” so Reis-Ranitzki. Sollte SEO-Klitsche zum Unwort des Jahres gewählt werden, so sage ich in aller Öffentlichkeit nur das Eine:

“Ich nehme diesen Preis nicht an.”

Nov9th

Spendenaufruf für die Klitsche

Noch vor wenigen Wochen schlürften die Mitarbeiter der SEO-Klitsche Champus und Kaviar in der Kaffeeküche, fuhren die Firmenchefs ihren Lamborghini spazieren und ließen sich die Praktikanten und Praktikantinnen im firmeneigenen Wellnessbereich von ihrem persönlichen Physiotherapeuten verwöhnen. Geld sei kein limitierender Faktor, so schallte es aus der Chefetage. Es ging zu bei uns wie im Schlaraffenland. zu leicht war das Geldverdienen im SEO-Business.

Doch jetzt kam der Knall. Die US-Immobilienkrise hat ihre gierigen Griffel bis in die Chefetage der SEO-Klitsche ausgestreckt. Ob CEO, CTO oder CIO, die Jungs haben die Firmengewinne in windige Obligationen gesteckt und anstatt der erhofften Millionengewinne am Ende ein riesengroßes Minus in die Firmenkasse gerissen. In einer eilends einberaumten Sondersitzung kam dann heute alles ans Tageslicht. In echter Managermanier wurden jetzt Gegenmaßnahmen eingeleitet, die das Schlimmste verhindern sollen.

Die Chefs gehen mit gutem Beispiel voran, reduzierten ihre geplante 30% Gehaltserhöhung auf moderate 28% und verlangten im gleichen Atemzug natürlich auch von der übrigen Belegschaft Zugeständnisse. Und so sind ab heute Champus, Sauna und Whirlpool Geschichte, das Mineralwasser wird von Kranwasser abgelöst und für die Kaffee-Tasse dürfen wir von nun an 50 Cent auf den Tisch legen. Harte Zeiten. Von den Lohnkürzungen, der Überstunden-Amnestie und dem Wegfall des Weihnachtsgeldes möchte ich hier lieber nichts erzählen. Wie dem auch sei - wir, die Mitarbeiter der SEO-Klitsche hoffen jetzt auf Solidarität in der SEO-Szene und mildtätige Spenden, damit wir wenigstens ein Stückchen Lebensqualität in die Klitsche zurück bringen können.


spende

Update 13.12.2008: Der Spendenbutton wurde deaktiviert, die Mitarbeiter bedanken sich bei den zahlreichen (zwei) Spendern und hoffen, dass solche Aktionen zuünftig nicht wiederholt werden müssen.

Nov6th

Das Klitsch-Book in der Deutschen Nationalbibliothek

Klitsch BookBoah, war das eine Schufterei. Durch den Hype um die Pflichtablieferungsverordnung der Deutschen Nationalbibliothek haben wir uns genötigt gefühlt, selber Hand an zu legen und unsere medial hochwertigen Inhalte in eine für die Nationalbibliothek passende Form zu bringen. Unsere Mitarbeiter Ellen Web und Mett Katz haben das ganze Wochenende lang geschuftet, kopiert, redigiert und komprimiert, damit die Inhalte der SEO-Klitsche passgenau ihren Weg in das neue Klitsch-Book fanden. Heute Abend wird das Werk von unserer Praktikantin in Geschenkpapier eingewickelt und mit Schleifchen versehen zum Postamt getragen, damit es von dort seinen Weg zur Deutschen Nationalbibliothek gehen kann. Parallel dazu wird das Buch in elektronischer Form, sozusagen als Klitsch-eBook, per eMail versendet. Sicher ist sicher. Wir wollen ja nicht, dass unsere wertvollen Inhalte der Nachwelt nicht erhalten bleiben, nur weil auf dem Postweg etwas verschlampt wird.

Wir sind also unserer Bürgerpflicht nachgekommen. Und wie sieht es mit euch aus? Wann packt ihr es an?

Nov5th

Die Läuterung des Marcus T.

Google schreckt vor gar nichts zurück im Kampf gegen das Böse. Vor allem die gemeinen und bösen SEOs sind den Evangelisten und Anhängern der Lehre des reinen Index ein Dorn im Auge. Kein Wunder also, dass der Suchmaschinengigant aus Mountain View alle Register zieht, um die Abtrünnigen wieder zum wahren Glauben zu bekehren. Mit welch perfiden Tricks die Google Mitarbeiter dabei vorgehen, das soll dieser Artikel erklären.

Erstes Opfer der googleschen Gehirnwäsche wurde der populäre Suchmaschinenoptimierer und SEO-Showstar Macus Tandler, weithin auch unter dem Pseudonym Mediadonis bekannt. Hier seht ihr einige Bilder aus glücklichen Tagen, als Marcus noch unbeschwert den Index mit seinen Werken vollstopfen durfte und tage- und nächtelang ungezügelt gefeiert hat.

Welch ein herrliches Leben. Von allen umworben, die Taschen voller Spam-Millionen, Schwarm der Frauen und Herrscher über das Land der Suchmaschinen. Nichts könnte ihn aufhalten. Zumindest dachte er das. Und wir auch. Für Marcus war jeder Tag ein Feiertag, so wie Weihnachten und Ostern auf einem Tag. Selbst die geilsten Bunnies Hasen konnten ihm nicht widerstehen.

Der Glückliche. er schwelgte im wohligen Sein. Das konnte und wollte sich Google nicht gefallen lassen. Und so keimte beim SEO Squad Team die Frage nach dem “Sein oder Nichtsein” des Bösewichtes auf. Was dann folgte war eine schier unvorstellbare Metamorphose und ein Lehrstück angewandter Seintologie.

Zur Läuterung des Marcus T. wurde eine Hundertschaft moralisch unabgreifbarer und hochqualifizierter Google-Mitarbeiter über Monate in einem entlegenen und gut gesicherten Ausbildungszentrum (Guantanamo Bay Naval Base) auf den Einsatz vorbereitet. Nach unendlichen Strapazen und übermenschlichen körperlichen und geistigen Anstrengungen, am Ende eines gnadenlosen Selektionsprozesses, wurden dann die vier besten Google Mitarbeiter ausgewählt und auf Marcus T. angesetzt. Der Name der Aktion lautete Desert DeSeo Storm und war an eine frühere Aktion namens “Broken Error” angelehnt.

Das Team bestand aus vier Frauen, jede hochmotiviert, bis zum Hals zugeknöpft, mit dem rechten Glauben und linken Tricks ausgestattet. Wie sollte da der arme Marcus bestehen können? Es dauerte keine fünf Minuten da hatten die vier Evangelisten den Mediadonis von der schwarzen Seite der Macht ins Lager der Content-Jünger und Link-Beter herüber geholt. Es war vollbracht, Marcus T. war bekehrt und geläutert. Zeitpunkt der Aktion, wie könnte es anders sein, war eine finstere Black Friday Nite direkt im Anschluss an das SEOktoberfest.

Und jetzt, als krönender Abschluss der Geschichte vom geläuterten Black Hat SEO, noch ein Foto, das ein Yahoo-Mitarbeiter unter Einsatz seines Lebens aus den Katakomben des Googleplex heraus schmuggeln und unserem Mitarbeiter Mett Katz zuspielen konnte. Die Aufnahme wurde nur wenige Minuten nach dem Spam-Exorzismus aufgenommen. Erschütternd.